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"Na Jatkach" Zofia Gebhard (Artikel vom Galerienkatalog)
Sagen über Städte, die Sagen über die Straßen bilden Menschen. Aber das sind keine typischen Menschen, das sind besondere Personen: das sind Künstler. Dank ihnen gibt es eine Straße Montmarte und die Straße Taganka, es gibt eine Straße Broadway und die Floriañska - Straße. Es gibt auch eine Straße Alte Jatki. Sie ist im Mittelalter geboren worden. Es befanden sich hier eine Reihe von gemauerten Häuschen, Metzgerläden. Ihre Form, ist ihrer Funktion angepaßt, sie wiederspiegelt heute ihren eigenartigen Charakter, es ist ein sehr malerischer Anblick. Vor einigen Jahren wurde die Straße/ Gasse dem Wroc³awer Verband der polnischen Künstler übergeben und hier befindet sich eine Reihe von Galerien. Eines von den Häuschen, das zweite von der Odrzañska - Straße gehört der Webergalerie ”Na Jatkach”.
Die Geschichte der Galerie kann eine Geschichte über einen Menschen sein, denn die Geschichte eines Platzes das ist die Geschichte eines lebenden Organismus, mit seiner Geburt, wo er seine Spitze erreichte, seine Niederlagen, seine Blütezeit, seine Ruhe, Entwicklung und Niederlage. Und diese Stelle hatte auch seine Verwandlungen. Die Webergalerie “Na Jatkach” wurde am 27 Februar 1978 geboren. Ihr Charakter wurde sofort mit dem Wort “Weberei” bestimmt - es entstand ales der Sitz der Webergruppe “10 x Ja”, am Anfang war es eine Werkstatt, aber ganz schnell wurde es eine Werkstatt - Galerie. Bis zum heutigen Tag ist es die einzige Galerie im Lande, die sich in der Kunst der Faser spezialisiert.Am Anfang trafen sich hier Künstlerinnen, Mitglieder der Gruppe “10 x Ja”, die keine eigenen Werkstätten hatten. Mit der Zeit haben hier Weberkurse begonnen, aus welchen nun großes Zentrum für Künstleriche Weberei entstanden ist und die regelmäßigen Kurse für die Weber enden mit einer gemeinsamen Ausstellung der Arbeiten der Liebhaber dieser Kunst.
“Na Jatkach” wird künstlerisches Gewebe verkauft, einmalige Gebrauchstekstilien und jede Art von Rohstoffen. Aber vor allem finden hier regelmäßige Ausstellungen statt. Die Galerie ist klein, hat keine großen inneren Räume, aber sie sind sehr gemütlich und daher, dieses was hier ausgestellt wird erlangt einen zusätzlichen Aspekt - die Nähe eines Kontaktes in jedem Sinne des Wortes. Durch eine besondere Hausatmosphäre des Ortes, durch eine sehr herzliche Atmosphäre der Vernissagen, der Ausstellungen, die in die Galerie, als ein sehr begehrter und lieber Gast aufgenommen werden. Während der zwanzig Jahre gab es zehnte, hunderte von solchen Ausstellungen. Es blieben nach den Ausstellungen viele Drucke, Kataloge, Bilder, Briefe und Eintragungen, welche schon ein ganz großes Archiv bilden. Die erste Ausstellung war eine Präsentation der Arbeiten von den Künstlerinnen aus der Gruppe “10 x Ja”, dann waren es Ausstellungen von hervorragenden Künstlern der polnischen und ausländischen Webenkunst, Präsentationen von traditionellen Gobelins und eigene Experimente, also neben klassizistischen Wandteppichen gab es auch Kompositionen von verschidenen Geflechten und eigene Techniken, Obiekte aus aller Art. weichen Textilien, Bilder gemalt auf Seide, Batik und Patchwork, verschidene Soft - Art. und Flexible - Art. Es wurden auch in der Galerie, die sich gut in ihrem Inneren präsentierten Graphiken und Zeichnungen, Photos und Malerei, und sogar auch Keramik und Glas, wie auch Bildhauer Raumkompositionen, die aus den Webertechniken kommen gezeigt, aber auch aller Art. Arbeiten aus Papier und Papiermasse hergestellt auf eigene Art. und sie bezaubern immer mehr Künstler, die sich mit der Webekunst beschäftigen.
Ab und zu werden die gemeinsamen Ausstellungen wiederholt, die von den Mitglidern der Gruppe “10 x Ja” oder ihre Solo - Präsentationen. Hier finden auch statt Diplomarbeiten der Studenten der Wroc³awer Akademie der Bildenden Künste und das erste öffentliche Auftreten, der ins Leben tretender, ins künstlerische Leben eintretender Schöpfer. Ihr Schöpfungsweg begann von manchen gerade hier “Na Jatkach”, an das erinnert so manche Eintragung ins Gästebuch. Einen besonderen Platz nehmen hier ein in der Ausstellungspalette die Arbeiten von Liebhaberkünstlern welche die Weberkurse abschlossen. Dank ihnen auch vergrössert sich stündig, die schon seit Jahren bestehende Gruppe der Liebhaber der Galerie und der Abnehmer der hier präsentierten Kunst. Der Charakter verleit der Galerie der, der sie führt. Wenn auch in diesem Falle die spezifische Spezialisierung entschied sofort über ihren Charakter, so hatte auch einen großen Einfluß und hat auch weiterhin die Persönlichkeit von Ewa Poradowska - Werszler, welche die Galerie führt. Sie hat in einem gewissen Sinne die Galerie erobert und kämpfte um ihr Leben in der Zeit ihrer Lebensgefahr.
Ewa Poradowska-Werszler ist eine sehr aktive Person und sehr engagiert in ihre unbezähmbare Tätigkeit. Ihre Energie, ihre Beweglichkeit, ihre Gewandheit beim Anknüpfung, der Kampf um die Bestehung und das Bestehen der Galerie verursachten, daß die Galerie die ganze Zeit in der Atmosphäre der Tätigkeit lebte. Das war auch die Ursache, daß die Galerie nicht nur in Wroc³aw bemerkt wurde, nicht nur in Polen, aber sie wurde eingetragen in das Europäische Netz der Weber und Dank der Eintragung ihrer Tätigkeit im “Textileforum” “Textilekunst”, “International Tapestry Network” - machte sie sich bemerkbar in den entlegendsten Orten der Welt. Und auch von den entlegendsten Orten der Welt kommen Künstler, um hier ihre Kunst zu zeigen. Hier beginnt die polnische Tätigkeit bei dem Europäischen Biennale der Textilkunst “Flexible”, hier hat ihren Sitz der Fonds für die Entwicklung der Wroc³awer Textilkunst. Von hier aus werden die internationalen Weberpleinairs gelenkt, die schon seit Jahren in Kowary organisiert werden. Hier in dieser Galerie befindet sich das Organisationsbüro der Pleinairausstellung statt, wo nach der Eröffnung in einer häuslichen Atmosphäre eine gemeinsame Reise nach Kowary stattfindet. Die Galerie “Na Jatkach” besteht schon zwanzig Jahre. Die zwanzig Jahre, das ist schon so ein Zeitraum in welchem man in die Landschaft der Stadt und in das menschliche Denken hereinwachsen kann. Und so ist es auch passiert.